Hollywood und die Neuen Rechten – eine Hassliebe. Von Clint Eastwood bis Black Panther

24.12.2018

Hollywood und die Neuen Rechten – eine Hassliebe.
Von Clint Eastwood bis Black Panther

 
Die Hassliebe der Rechten zu Hollywood hat eine lange Geschichte. 
Schon Hitler liebte Disney-Filme, und auch die Neuen Rechten gehen gerne ins Kino. Mehr noch: Hollywood liefert Zeichen und Ideologien, die Rechte dankbar kopieren, adaptieren oder uminterpretieren, wenngleich Hollywoods angeblicher Liberalismus weiterhin als Feindbild fungiert. 
Das Logo der Identitären stammt aus der Comicverfilmung „300“, und den Blockbuster „Black Panther“ feiern rechte Gruppierungen in den USA und in Europa als Plädoyer für mehr Abschottung. Aber auch popkulturelle Klassiker wie „Fight Club“, „American Psycho“ oder „Matrix“ werden von rechts betrachtet, zudem gibt es eine rechte Sehnsucht nach heroischen Subjekten, die in vielen Filmen – etwa in den Werken von Clint Eastwood oder Charles Bronson – befriedigt wird. 
Wolfgang M. Schmitt, bekannt durch seinen ideologiekritischen 
YouTube-Kanal „Die Filmanalyse“ (youtube.com/filmanalyse), stellt in seinem Vortrag die „Lieblingsfilme“ der Neuen Rechten vor und zeigt, dass Hollywoods Filme keineswegs per se liberal (oder gar links) sind.

Mittwoch den 30.01.2019
Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr
Museumskeller Fulda
Eintritt frei

In Kooperation mit KUZ Kreuz & Jusos Fulda

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