Alle Informationen zur Demonstration am 16.02.2019

Danke an alle mutigen Menschen, die sich gestern friedlich den Neonazis in den Weg gestellt haben.

Das war der absolute Wahnsinn! No pasarán!
Danke an jede helfende Hand, die uns gestern und in den Wochen der Vorbereitung unterstützt hat.
Danke an alle Vereine, Organisationen und Initiativen die mit uns zusammen aufgerufen, geplant und den Protest unterstützt haben.
Danke an die RednerInnen und KünstlerInnen für ihre Beiträge auf unserer Kundgebung.
Danke an all die Menschen außerhalb Fuldas, die uns gestern unterstützt haben.
Danke an die Polizei und das Ordnungsamt für den reibungslosen Ablauf unserer Kundgebung auf dem Uniplatz.

Wir alle zusammen haben gestern deutlich gezeigt, dass Fulda kein Ort für Nazis ist. 
Wir sind mehr und unteilbar!
Wir sind Fulda!

#FCKNZS #wirsindmehr #sogarvielmehr #wirsindfulda #nazisraus #fulda1602#fuldanazifrei #fuldastelltsichquer #fulda #nopasaran

Aktuelle Infos

 

Vorläufiger Ablauf der Gegenkundgebung

Beginn der Kundgebung "Wir sind Fulda #wirsindmehr Kein Ort für Nazis" :
Universitätsplatz Fulda, 15.00 Uhr

Ab 13.30 Uhr Borgiasplatz "Kartoffelabitur" Die Partei

Ab 14:30 Uhr Bonifatiusplatz Kundgebung des Aktionsbündnis
„Für ein demokratisches und weltoffenes Fulda“
 

Beginn der zentralen Abschlusskundgebung:

Universitätsplatz Fulda, ca. 18.30 Uhr

Beginn "After-Demo-Party" im Kulturkeller ca. 19.30 Uhr
mit Konzerten von Cynthia Nickschas & Blaufuchs

Wärmeräume und Versorgungspunkte:

L14zwo (Lindenstraße 2) Veganes Essen, Kaffee und Tee gegen Spende

Kulturkeller (Jesuitenplatz 2 ) Getränke

Kino35 (Ohmstraße 18) vegane Suppe, Kaffee, Kurzfilme

Universitätsplatz Gulaschkanone, Getränke

Dieser Artikel wird im Laufe der Woche weiter aktualisiert... 

Wir bleiben stationär....

Liebe Alle,
wir müssen Euch leider mitteilen, dass wir uns nicht mit Ordnungsamt und Polizei auf eine Demoroute und Ablauf einigen konnten.
Wir akzeptieren keine Route, die uns aus der Innenstadt herausführt, während die Neonazis auf dem Platz "Unterm Heilig Kreuz" stehen!
Unsere Kundgebungen bleiben stationär auf dem Universitätsplatz, Buttermarkt, Borgiasplatz und Bonifatiusplatz und somit im Innenstadtbereich.
Wir erarbeiten gerade mit den RednerInnen und KünstlerInnen ein Programm, um den Tag bis nach der zentralen Abschlusskundgebung auf den genannten Plätzen interessant für Euch zu gestalten.
Es ist jedem/jeder selbst überlassen seinen Protest gegen den Naziaufmarsch in der Innenstadt zu zeigen, notfalls auch mit zivilen Ungehorsam!
#FCKNZS #wirsindmehr #wirsindfulda #keinortfürnazis #nazisraus#nopasarán #fuldastelltsichquer

Am Samstag, 16. Februar 2019 wird die militante rechtsextreme Partei „Der III. Weg“ in Fulda einen „Gedenkmarsch“ anlässlich der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 veranstalten. Nach Fürth (2012), Ostrava (2013), Karlsbad (2014), Wunsiedel (2015), Worms (2016), Würzburg (2017) und Nordhausen (2018) ist nun Fulda von den Neonazis auserkoren, hier ihren alljährlichen. „Fackelmarsch – Ein Licht für Dresden“ durchzuführen und einen jährlichen Gedenktag fordern.

„Der III. Weg“ ist die Nachfolgerin der seit 2014 verbotenen Nazi-Dachorganisation „Freies Netz Süd“. Sie versteht sich als „nationalrevolutionäre“ Partei und steht ideologisch in der Tradition der NSDAP.


Geschichtsrevisionismus, Nationalismus, Antisemitismus, Rassismus und Chauvinismus prägen das Programm der Partei. Dies spiegelt sich auch in dem Aufruf des „III. Weg“ für den 16. Februar wider. Skrupellos werden die Angriffe der Alliierten in Kriegsverbrechen umgedeutet, um so die Verbrechen des NS-Regimes zu relativieren und die Täter*innen Hitler-Deutschlands zu Opfern zu stilisieren.

 

Durch das Einwerfen von Flyern beim Anmelder der Gegenproteste und Veröffentlichung eines Bildes seines Hauses auf ihrer Homepage versucht der III. Weg bereits im Vorfeld des Fackelmarsches die Initiatoren einzuschüchtern und zu bedrohen. Wir werden uns nicht, durch dieses typische Agieren für die gewaltbereiten Mitglieder der Kleinstpartei, einschüchtern lassen. Wie bereits nach den Morddrohungen in 2017 bestärkt es uns in unserem Handeln!

 

Wir rufen alle Fuldaer*innen dazu auf, am 16. Februar zu zeigen, dass in unserer Stadt kein Platz für Hass ist. Wir wollen nicht, dass in Fulda Nazis ihre menschenverachtenden gesellschaftlichen Vorstellungen propagieren!

Wir lassen nicht zu, dass Neonazis Fuldaer*innen bedrohen oder angreifen! Wir sind #unteilbar und #wirsindmehr! Es wird in 2019 kein neues 1993 in Fulda geben!

Lasst uns den Aufmarsch der Neonazis durch demokratische, kreative, laute und friedliche Proteste zu einer Blamage für diese Neonazis machen. Zeigen wir gemeinsam: In Fulda ist kein Platz für den III. Weg und andere neofaschistische Parteien. Fulda ist und bleibt weltoffen, bunt und tolerant. Unsere Barockstadt ist kein Ort für Neonazis!